Iron Mask – „Master of Masters“

Cover
„Master of Masters“

Band: Iron Mask
Album: Master of Masters
Genre: Powermetal
Label: AFM-Records
Release: 04.12.2020

Nach vier Jahren Pause kommen „Iron Mask“, deren Namen vom „Mann mit der eisernen Maske“ inspiriert wurde, mit 12 neuen Songs auf ihrem Album „Master of Masters wieder zurück. 2016 erschien das letzte Album „Diabolica“ und bis 2019 war man auf Tour. Unter anderem waren sie 2018 als Headliner in Argentinien. Iron Mask präsentiert auch einen neuen Sänger, der besser nicht ins Team passen könnte. Mike Slembrouck, auch Belgier und riesiger Fan der Band, übernimmt den vakanten Platz hinter dem Mikro. Produziert wurde „Master Of Masters“ in den Iron Kingdom Studios in Brüssel. Genug der Fakten, auf zum Album und den neuen Songs.

„Never Kiss The Ring“ eröffnet „Master of Masters“ kraft -und Druckvoll. „Tree of the World“ ist eine perfekte Nummer zum headbangen. Hier wird „Svarog“ besungen. Ihr wisst nicht wer er ist? Nun, Gott Svarog wurde von Rod erschaffen – dem allerersten Gott, mit anderen Worten vom „Universum“ selbst. Eine der wichtigsten Aufgaben von Svarog war es, andere Götter, als auch die Erde zu erschaffen. Wer nun mehr wissen möchte, den empfehle ich eine Suchmaschine zu nutzen.

„Revolution Rise“ und „One Against All“ sind langsamere Songs wobei letzterer eine Powerballade mit eingängigem Refrain ist. „Nothing Lasts Forever“ föhnt die Metalmähne kräftig durch und handelt von der Vergänglichkeit der Dinge. „Dancing With The Beast“ wirkt ein wenig düster, beginnt mit schwerer musikalischer Untermalung und handelt von einem Kind mit reinem Herz, das mehr über die Bedeutung des Lebens wissen möchte.

„Wild And Lethal“ ist dann wieder actionreicher und schneller. „Mist Of Loch Ness“ ist ein stimmungsvoller Song über Schottland und sein sagenumwobenes Monster aus dem See „Loch Ness“. Wie fast alle Songs ist „Mist of Loch Ness“ im mittleren Tempobereich angesiedelt und kommt mit schwerem Bass und Gitarrenklang rüber. Beides unterstreicht den Leadgesang und wird der Sage rund um Loch Ness absolut gerecht.

„A Mother Loved Blue“ – eine schöne Ballade der geliebten Mutter zur Ehre, welche den Hörer in eine sehr emotionale Stimmung bringt. Über „Sagittarius A*“, dem einzigen Instrumentaltrack auf „Master of Masters“ kommen wir zum zwölften und letzten Song auf der neuen „Iron Mask“ Scheibe. Der Beginn von „Master Of Masters“ erinnert mich stark an „Iron Maiden“. Der letzte Song ist für mich musikalisch der Stärkste da er metallischer ist, als die vorher gehörten Tracks.

Das Metal and Me Fazit:

Ich bin mir nicht sicher ob das was ich gehört habe nun „Power-Metal“ oder „Melodic-Metal“ ist. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte. „Iron Mask“ liefern nach vier Jahren eine solide Platte ab, welche für mich das Finale Lied „Master of Masters“ als Höhepunkt hat. Die anderen Songs sind textlich und musikalisch solide, reißen mich aber nicht vom Hocker. Mir fehlt, für Powermetal, das Tempo und auch ein stückweit die Härte auf dem Album.

Fans der belgischen Metal-Kapelle und Interessierte greifen zu, für alle anderen empfehle ich erstmal reinzuhören in „Master of Masters“ um dann zu entscheiden, ob man es in der Sammlung aufnehmen möchte.

3.5 von 5 Pommesgabeln

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Tracks „Master of Masters“:

01 – Never Kiss The Ring || 5:43 Minuten
02 – Tree Of The World || 4:47 Minuten
03 – Revolution Rise || 4:28 Minuten
04 – One Against All || 5:31 Minuten
05 – Nothing Lasts Forever || 9:02 Minuten
06 – Dance With The Beast || 5:31 Minuten
07 – Wild And Lethal || 4:31 Minuten
08 – Mist Of Loch Ness || 5:31 Minuten
09 – My One And Only || 3:54 Minuten
10 – A Mother Loved Blue || 4:25 Minuten
11 – Sagittarius A* || 1:42 Minuten
12 – Master Of Masters || 5:45 Minuten

Bandphoto
„Iron Mask“

Dushan Petrossi | Guitars
Mike Slembrouck | Vocals
Vassili Moltchanov | Bass
Ramy Ali | Drums

Photo by Jens Devos