Within the Ruins – „Black Heart“

Cover
„Black Heart“


Band: Within The Ruins
Album: Black Heart
Genre: Metalcore
Label: eOne Music
Release: 27.11.2020

Vier Jungs aus Massachusetts/USA ahnten 2003 bestimmt nicht, dass sie 2020 ihr sechstes Studioalbum auf den Markt bringen und zu den Topbands des Metalcore gehören. „Black Heart“ heißt der neue Langspieler, der am 27.11.2020 hoffentlich auch aus euren Boxen sein Feuerwerk abbrennen darf. Ihr braucht Entscheidungshilfe? Dann hab ich mein Review, über die zehn neuen Tracks, für euch!

Domination“ beginnt langsam bevor uns Blastbeats um die Ohren fliegen und eine düstere Vision der Zukunft besungen wird, wenn die, die durchs Feuer laufen, uns dominieren. „Deliverance“ ballert ebenso, nur geht es hier um den verräterischen Abschaum, der einem im Leben schonmal begegnen kann.

„Black Heart“ – oder auch „geile Riffs, geniale Lyrics und ein Paolo Galang mit Klargesang“. Die zweite Single haut mächtig rein und ihr solltet euch auch unbedingt das Video dazu ansehen. Im Interview mit mir über das neue Album sagte Steve zum Song:

„Black Heart is a very personal song, as are a lot of them, but about a specific person that basically lied, cheated,
etc. You name it, she did it, for over two years. And stuff like that really can change a person,
and how you view the world and other people.The song is just a straight forward slam on that
person.“

Über „Open Wounds“ und den fünfminütigen Instrumentaltrack „Eighty Sixed“, dessen Melodie euch bekannt sein dürfte, kommen wir zu „Devil in Me“. Brachial und Hart, so wie man es von „Within The Ruins“ gewohnt ist! „Hollow“ ist lyrisch eine heftige Nummer und beschreibt was passieren kann, wenn man ständig kämpfen muss im Leben. Musikalisch geht’s gewohnt ab, leider ist ein Circlepit im Home Office ein bisschen schwierig zu organisieren.

Schon die ersten Sekunden von „Outsider“ deuten daraufhin, was ein Brett dieses Lied ist. Live muss der Song absolut der Hammer sein. Dieser Groove, diese Riffs, fucking awesome! Auch über „Outisder“ haben wir im Interview näheres erfahren von Steve:

““Outsider” was actually a song Joe had the idea for. I used what he wanted, and tried to write something about feeling like you’re never part of the in-crowd. Whether you grew up tha way, or are currently feeling like you’re always on the outside looking in, it’s ultimately about accepting yourself for who you are, not how other people see you.“

„RCKLSS“ – ein Song bei dem man den Schmerz heraushören kann, den Steve Tinnon vermitteln möchte. Mehr mag ich garnicht Spoilern. „Ataxia V“ ist der zweite Instrumentaltrack und auch das Finale von „Black Heart“ und runden das neue Werk von „Within The Ruins“ ab.

Das Metal and Me Fazit:

Düster, hart, kompromisslos, wild, man könnte noch viele weitere Eigenschaften in dieser Richtung aufzählen um „Black Heart“ zu beschreiben und keine davon wäre negativ. Songs wie „Domination“, „Deliverance“, „Devil in Me“ oder „Outsider“ ballern mächtig rein und stehen Meilensteinen wie „Gods Amongst Men“ oder „Beautiful Agony“ in nichts nach.

Noch dazu kommt der experimentelle Teil, indem Paolo Galang sich mit „clear singing“ in ein vorher noch unbekanntes Terrain für die Band wagt. Der klare Refrain ist die ideale Ergänzung zum aggressiven Gesang von Steve Tinnons und passt zur Band – gerne mehr davon!

„Black Heart“ hämmert mächtig rein, sowohl textlich als auch musikalisch! Within The Ruins zeigen einmal mehr, wieso sie zur Elite des Metalcore gehören!

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

Schau doch gerne auch auf meiner Facebookseite vorbei um dich mit anderen Metalheads und mir auszutauschen.

Tracks „Rezension“:

01 Domination || 3:57 Minuten
02 Deliverance || 4:34 Minuten
03 Black Heart || 4:36 Minuten
04 Open Wounds || 3:59 Minuten
05 Eighty Sixed || 5:03 Minuten
06 Devil In Me || 3:33 Minuten
07 Hollow || 3:55 Minuten
08 Outsider || 4:16 Minuten
09 RCKLSS || 4:29 Minuten
10 Ataxia V || 6:12 Minuten
Gesamt 44:34 Minuten

Bandphoto
„Within the Ruins“

Joe Cocchi | Guitar
Kevin McGuill | Drums
Paolo Galang | Bass/Vocals
Steve Tinnon | Vocals

Foto Credit: eOne