Roadwolf – „Unchain the Wolf“

Albumcover „Unchain the Wolf“

Band: Roadwolf
Album: Unchain the Wolf
Genre: Heavy/True Metal
Label: Metalizer/Soulfood
Release: 27.11.2020

Wien/Österreich – Aus der schönen Stadt, aus der viele berühmte Persönlichkeiten kommen und es leckere Torte gibt, da wo der berühmte Wiener Schmäh herkommt, haben sich vier Männer zur Formation „Roadwolf“ zusammengefunden um Heavy Metal zu spielen mit Inspiration aus den 80ern. Vorbilder sind Bands wie Judas Priest, Saxxon oder auch Ozzy! Nach zahlreichen Auftritten und Songs auf Compilations schickten die Wiener sich nun an, ihr Debütalbum zu veröffentlichen. In der Presseinformation heißt es:

Die Texte handeln von Freiheit, Unabhängigkeit und davon, seine Ketten zu sprengen. Der Roadwolf hat viel davon, er ist Einzelgänger und niemandem Rechenschaft schuldig.

Weiterhin kann man der Info entnehmen wer am Logo gearbeitet hat und wie der Wolf zur Band passt!

Das Thema findet sich auch im von Bernie Luther (TattooDemon Studios, Wiener Tattoo-Legende) gezeichneten Logo des Wolfskopfes wieder, der seine Ketten durchbeißt.

Es gibt 10 Songs auf „Unchain the Wolf“ die ich mir für euch angehört habe! Ab geht’s!

Das Stahlgewitter bricht mit „All Hell Is Breaking Loose“ los und gibt einen ersten Eindruck auf das, was in den nächsten Songs auf uns zukommt. Harte Riffs, ballernde Bässe sowie stramme Drums und ne röhrige Metalstimme! „Unchain The Wolf“ entfesselt den Wolf, wie dem Titel zu entnehmen ist und wird durch Wolfsgeheul eröffnet, gefolgt von rassigen Lyrics von Franz „Franky“ Bauer.

Roadwolf
Photo by Thomas Gobauer

Nein, ihr hört zu Beginn nicht Bruce Dickinson schreien und „M.I.A. (Missing In Action)“ ist auch kein Maiden-Song selbst wenn Roadwolf hier nah an den Meistern aus England dran sind, was ein absolut Qualitätsmerkmal darstellt. Im Song geht’s wohl eher um den gleichnamigen Actionfilm aus 1984 mit dem legendären Chuck Norris. „Roadwolf“ ist eine schöne Heavy-Rock Nummer mit eingängigem Refrain und treibendem Groove. Die Hymne der Band! Jawoll!

„Straight Out Of Hell“ beginnt mit Glockengeläut und sattem Instrumentenspiel. Auch hier spürt man zu Beginn eine leichte Brise Inspiration, dieses mal durch Metallica, zumindest kommt es bei mir so an. Unweigerlich beginnt der Kopf zu wippen bei den wabbernden Bässen die aus den Boxen kommen und die Fäuste dürfen in die Lüfte geschleudert werden, als die Shouts einsetzen. „Curse Of The Gypsy“ steht dem vorherigen Song in nichts nach und man fühlt sich zurückversetzt in die 80er mit einem Einschlag von modernem Metal. „Turn It Loose“ schneller Start, kein langes Intro, sofort Vollgas, sowohl musikalisch als auch textlich. Absoluter Burner und live garantiert ne‘ Granate.

„Wheels Of Fire“,  von dem es ein Lyric-Video gibt, brennt auch mit kurzer Lunte und geht sofort hoch, wenn die Playtaste gedrückt wurde! „Tonight we Break The Chains“ „Never Surrender“ heißt es im Text und das man zusammen stärker ist. Da kommt schon das gewissen Gang-Gefühl auf, welches der ein oder andere aus jüngeren Tagen kennt. Coole Nummer um sie mit Kumpels mitzugröhlen und Spass zu haben. „Condemned To Rock“ ist der finale Song auf „Unchain The Wolf“ und der Titel sagt aus, wie sehr die Jungs den Metal lieben und das hört man auch. Wäre ein geiler Opener auf dem ersten Konzert nach der Corona-Krise!

3.5 von 5 Pommesgabeln
Das Metal and Me Fazit:

Österreich hat in Roadwolf eine Band mit Potential. Heavy Metal ohne Schmökes bieten die Wiener an und ich nehme das Album mit Kusshand. Dreckig, stählern, energiegeladen und knackig frisch kommen die zehn Tracks aus den Boxen und jede Minute davon macht Spaß und lässt den Alltag in den Hintergrund rücken.

Natürlich gibt es noch Luft nach oben, aber für ihr Debütalbum ist „Unchain The Wolf“ auf alle Fälle gelungen und ist für jeden Kuttenträger ein Vergnügen es zu hören. Meine Favoriten sind  „All Hell Is Breaking Loose“, „Unchain The Wolf“ und „Condemned To Rock“.

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Tracks „Unchain the Wolf“:

01. All Hell Is Breaking Loose || 3:13 Minuten
02. Unchain The Wolf || 5:18 Minuten
03. M.I.A. (Missing In Action) || 3:46 Minuten
04. Roadwolf || 5:10 Minuten
05. Straight Out Of Hell || 6:43 Minuten
06. Curse Of The Gypsy || 5:34 Minuten
07. Turn It Loose || 3:39 Minuten
08. Wheels Of Fire || 3:20 Minuten
09. Never Surrender || 5:18 Minuten
10. Condemned To Rock || 4:40 Minuten

Bandphoto „Roadwolf“
Photo by Thomas Gobauer

Franz ‘Franky’ Bauer | Lead Vocals
Valentin ‘Vali’ Strasser | Guitars
Christoph ‘Aigy’ Aigner | Bass
Emanoel ‘Mano’ Bruckmüller | Drums