Eleine – „Dancing in Hell“

Cover
„Dancing in Hell“

Band: Eleine
Album: Dancing in Hell
Genre: Symphonic Metal
Label: Black Lodge Records
Release: 27.11.2020

Auf dem Plattenteller habe ich heute den brandneuen Vinylrundling von „Eleine“. Die Schweden bringen nach „Eleine“ (2015, re-release 2017), „Until the End“ (2018) und „All Shall Burn“ (EP 2019) mit „Dancing in Hell“ nun ihr drittes Album in voller Länge auf den Markt. „Until the End“ und die EP aus 2019 landeten in Schweden jeweils auf #1 in den Charts. Auch im Streamingbereich erzielt man steigende Erfolge.  „Dancing In Hell“ wurde von Rikard Ekberg und Madeleine Liljestam geschrieben und produziert.  Gemischt, gemastert und von Thomas „Plec“ Johansson Co-aufgenommen.  Das Cover wurde von Nestor Avalos in Zusammenarbeit mit Madeleine Liljestam erstellt.

Genug der nackten Fakten! Auf geht’s! Kopfhörer ready, Eleine ready, ich ready! Ab geht die Luzie!

Mit dem Kampf gegen die Feinde eröffnet „Eleine“ ihr neues Album „Dancing in Hell“. Es wird Blut gespuckt im Song „Enemies“ der auch auf der 2019er EP „All Shall Burn“ vertreten war, ebenso wie Track #8, „All Shall Burn“. Auch hier gibt es keine Gnade für Verräter und anderes Gesindel. Musikalisch wie gesanglich kommt richtig düstere Stimmung rüber, genial.

Der Titelsong „Dancing in Hell“ strotzt mit Blastbeats, wechselt zwischen Growl und Klargesang. Er ist zwar kein Neckbreaker, aber man kann sich schonmal warm machen, für das was kommt.

„Ava Of Death“ kam als zweite Singleauskopplung am 02.10.2020 auf den Markt. Düstere Klänge, starke Riffs und Lyrics. Eleine kann sowohl die „leiseren“ Töne, wenn man das so sagen kann/darf, in „Ava of Death“ hört man im Gegensatz dazu aber die Vergeltung raus, welche geübt werden soll. Auch „As I Breathe“ wurde als Single zuvor veröffentlicht, wie auch „Memoriam“ und das, oben beschriebene „Dancing in Hell“.

Alle Tracks handeln von Vergeltung, Verlust, innerer Stärke und sind melodisch, dunkel, manchmal verführerisch. Auch „Crawl From The Ashes“, „Where Your Rotting Corpse Lie (W.Y.R.C.L)“ oder „Die From Within“ gehören dazu. Jenes „Die From Within“ eröffnet mit bombastischen Sound, bevor, dieses Mal die zarte, Stimme von Eleine einsetzt. Zusammen mit Rikard Ekberg, welcher Clear -und Growlgesang samt Gitarre managed, ist es ein großartiges Lied wie ich finde. „The World We Know“ ist komplett instrumental und dürfte gern länger dauern als 1:35 Minute. Somit ist es ein kurzes, Vorfinale“ für, „Die From Within“ das als Symphonic Version das Album würdig abschließt.

Das Metal and Me Fazit:

Drums, Gittare, Bass und als Sahnehaube, ja Haube und nicht Häubchen, die Sopranistin Madeleine „Eleine“ Liljestam. Kein Wunder, dass in Schweden große Erfolge erzielt werden. Diese dunkle, schwere und kraftvolle Spielart des Heavy-Metal ist meiner Meinung nach genial produziert.

Madeleine als Vocalistin, Rikard Ekberg an der Gitarre und mit Gesang sowie Jesper Sunnhagen an den Drums und Anton Helgesson am Bass schaffen es, eine Stimmung zu erzeugen welche schwer zu beschreiben ist. Diesen melodisch-hart-düsteren Sound müsst ihr selbst erleben. Ich bin mir sicher, dass Eleine auch hierzulande eine große Fanbase haben und die Hallen des Landes mit ihrem Dark-Symphonic Metal in ihren Bann ziehen werden.

4 von 5 Pommesgabeln
4 von 5 Pommesgabeln

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Tracks „Dancing in Hell“:

01. Enemies || 5:22 Minuten
02. Dancing In Hell || 5:06 Minuten
03. Ava Of Death || 4:06 Minuten
04. Crawl From The Ashes || 4:02 Minuten
05. As I Breathe || 3:56 Minuten
06. Memoriam || 6:15 Minuten
07. Where Your Rotting Corpse Lie (W.Y.R.C.L) || 5:56 Minuten
08. All Shall Burn || 4:21 Minuten
09. Die From Within || 4:38 Minuten
10. The World We Knew || 1:35 Minuten
11. Die From Within – Symphonic Version || 4:34 Minuten

Bandphoto
„Eleine“

Madeleine Liljestam – Vocals
Rikard Ekberg – Guitar, Vocals
Jesper Sunnhagen – Drums
Anton Helgesson – Bass

Photos by Eleine