Godsnake – „Poison Thorn“

Cover
„Poison Thorn“

Godsnake – „Poison Thorn“

Band: Godsnake
Album: Poison Thorn
Genre: Melodic-Thrash Metal
Label: Massacre Records
Release: 23.10.2020

„Dieses fette Reptil der Gattung ‘Serpens Metallicus’ bahnt sich unaufhaltsam seinen Weg durch das lärmende Unterholz und macht dabei einige Gefangene… die Zahl der Anhänger wächst stetig.“, so steht es geschrieben auf der Homepage von „Godsnake“. Die fünf Jungs aus der Hansestadt Hamburg präsentieren uns ihre Debütplatte „Poison Thorn“. Torger – Vocals, Stevo und Malt – Guitars, Walt – Bass und Sidney an den Drums wollen uns Metalheads mit Heavy Metal der Neuzeit ordentlich auf die Ohren geben. Seit 2015 sind sie regelmäßig live zu sehen, so z.B. bei den „Metal Dayz 2016“ oder bei „Rock am Stück 2019“.

Aufgenommen und produziert wurde  „Poison Thorn“ in den Lübecker LSD-Studios von Mastermind Lasse Lammert (u.a. Alestorm, Gloryhammer), der auch bereits für die EP „Hellbound Ride“ im Einsatz war. Das Album wird ab 23.10.2020 als CD im Jewel-Case und als Download bzw. Stream verfügbar sein. Das Cover-Artwork stammt von Björn Gooßes von „Killustrations“. Soviel zu den Fakten – kommen wir zu den harten Klängen!

„01. Urge To Kill“ ist die erste Single, die vom Album ausgekoppelt wurde und erschien am 14.08.2020. Dieses Lied war es auch, welches mich mit seinem absolut geilen Sound aufmerksam auf die „Metal-Serpent“ machte. „02. Poison Thorn“, die zweite Single, gönnt euren Ohren keine Pause und  auch „03. Sound Of The Broken“, welches ein gesellschaftskritisches Lied ist, das auf Missstände im Umgang miteinander aufmerksam machen will, bombardiert euch mit seinen Riffs unaufhörlich!

Bei „04. We Disagree“ und „05. Stone The Crow“ merkt man deutlich die Einflüsse von z.B. Metallica und Trivium und trotzdem ist der Sound einzigartig und reißt mich absolut mit. Riffs, Bass, Hooks, alles so wie es sein muss. Ich dachte zunächst an eine langsame Ballade als ich die ersten Töne von „06. Darkness“ hörte, aber weit gefehlt. Ihr werdet hören was ich meine. Ein Track mit klasse Lyrics, meiner Ansicht nach.

Über „07. You Gotta Pay“ kommen wir zu meinem favorisierten Track „08. Blood Brotherhood“. Eine Hymne auf die Bruderschaft bzw. Freundschaft welche live mit Sicherheit ein Brett ist, wie übrigens auch „09. Hellbound Ride“. Wer hier nicht abgeht wie die Feuerwehr dem ist nicht zu helfen, wie übrigens dem, der die beschriebene Höllenfahrt durchmachen muss auch.

„10. This Is The End“ zeigt sich soundgewaltig (alleine die Gitarren zu Beginn sind ein Ohrenschmaus) und gesellschaftskritisch mit genau der richtigen Attitüde in den Vocals.

Das Metal and Me Fazit:

Hoch im Norden schlüpfte ein Reptil, „Godsnake“ ihr Name und „Poison Thorn“ ihr neuestes Toxin, welches ich mir schon zig Mal injiziert habe und einfach nicht genug davon bekomme. Diese Wucht die auf einen trifft beim jedem einzelnen Durchgang ist „absolute fucking awesome“. Die Riffs und Hooks, welche einem nicht aus dem Kopf gehen und dazu die gewaltigen Vocals machen „Poison Thorn“ zu einem Hammer-Debütalbum.

Heavy „fucking“ Metal in your Face – Godsnake hat es drauf! Von der Fünfer-Combo aus Hamburg werden wir noch viel sehen und vor allem hören!

4.5 von 5 Pommesgabeln

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Tracks:
01. Urge to Kill | 05:34
02. Poison Thorn | 03:57
03. Sound of the Broken | 05:08
04. We Disagree | 05:06
05. Stone the Crow | 05:08
06. Darkness | 06:46
07. You gotta Pay | 04:00
08. Blood Brotherhood | 05:04
09. Hellbound Ride | 04:15
10. This is the End | 05:06
Gesamtdauer: 50:13 Minuten

Bandphoto
„Godsnake“

Godsnake:
Torger | Vocals
Stevo | Guitars
Malt | Guitars
Walt | Bass
Sidney | Drums

Godsnake im M&M Interview

Website: https://godsnake.de/
Album kaufen: https://lnk.to/poisonthorn

Photo: Thomas Sprenger