Act of Creation – “The Uncertain Light”

Cover
“The Uncertain Light”

Act of Creation – “The Uncertain Light”

Band: Act of Creation
Album: The Uncertain Light
Genre: Melodic-Death/Thrash Metal
Label: Black Sunset
Release: 16.10.2020

Aus dem schönen Siegerland kommt die Band „Act of Creation“. Genauer gesagt stammen sie aus Siegen, der grünsten Stadt in Deutschland. Die Metaller aus NRW gibt es schon seit Mitte der 90er Jahre, nur hießen sie da E605 und trennten sich nach zwei gemeinsamen Alben wieder.

2007 gründet „Casi“ die Band „Act of Creation“ und besticht fortan mit einem Sound, welcher der Band Auftritte mit “Accuser”, “Battle Beast” oder “Vader” verschaffte. Auch auf dem “Summer Breeze Open Air” und bei “Rock am Stück” ballerten sie auf der Bühne ihren Mix aus Melodic-Death und Thrash-Metal den Metalheads um die Ohren.

Nach nun drei Alben, welche zum Teil in deutscher Sprache gehalten sind, veröffentlichen „AoC“ am 16.10.2020 ihren vierten Langspieler: „The Uncertain Light“. „Metal and Me“ hat das neue Album gehört und wird euch darüber und ob zu Hause alles heile geblieben ist während der 55 Minuten, die das Album aus den Lautsprechern donnert, berichten.

„The Burning Place“ eröffnet das Album mit krächzenden Krähen (damit sind die Vögel gemeint!) und ängstlich wirkender weiblicher Stimme bis „Burn this place down – Into the ground! Let’s go!“ aus der Kehle von Jess ertönt und aus den Lautsprechern prescht. Knackiger Auftakt in dem es darum geht, die Vergangenheit hinter sich lassen um einen Neuanfang zu starten.

Übrigens: Die Songs münzen auf persönlichen Erfahrungen und die sind im echten Leben halt auch des öfteren einfach besch….eiden.

Bei „Break New Ground“ geht’s auf zu neuen Ufern, passt thematisch zu „The Burning Place“. Der Wechsel zwischen Klar- und Growlgesang passt und beide Arten des Gesangs sind top. „Violet Red“ ballert von Beginn ins Ohr und headbangen ist angesagt. Die Blasts bombardieren den Hörer ohne Pause. „VR“ ist eine absolut geile Nummer mit ernstem Hintergrund.

Geniale Riffs, mit wieder hervorragendem Klargesang. Dieser ist gepaart, mit zum Teil, anklagenden Growls. Diese Kombination macht „Reflection“ zu einem persönlichen Favorit auf „The Uncertain Light“. „Sector F“, Track #5, gönnt euch keine Pause und ist eine absolute High-Speed Nummer.

„Legion“ ist als Kritik an der Menschheit zu verstehen und klagt an, dass sie sich alles zum Untertanen macht. Wo dies hinführt, hört ihr im Song. Über „State Of Agony“ und „Confused Illusion“ halten wir unsere Nackenmuskulatur warm um beim brettharten neunten Track „Hatefriend“ zu eskalieren.

„The Uncertain Light“ beginnt das Albumfinale mit einem langsamen Intro, bevor der Song fahrt aufnimmt. Auch dazwischen hat der, über 6 Minuten lange Track, langsamere Passagen um den Hörer dann wieder aus den Socken zu blasten. Wer noch einen Beweis braucht das „Act of Creation“ ihr Handwerk beherrschen: bitteschön, da ist er.

Das Metal and Me Fazit:

Boxen aus. Durchatmen. 55 Minuten Achterbahnfahrt mit Act of Creation und „The Uncertain Light“. 55 Minuten mit Liedern die aus dem Leben der Siegerländer Metalkombo erzählen. Eine Reise durch Trauer, Wut, Angst, Verzweiflung und Hass. Das sind alles Gefühle, wie sie jeder von uns in verschiedenen Lebensbereichen schon durchgemacht hat.

Mit peitschenden Riffs, donnerndem Bass und einem Drummer der nach einem Gig garantiert kein Fitnessstudio braucht, wird Sängerin Jess der perfekte Sound für ihre Growls geliefert, welche sich vor Größen des Genres nicht verstecken brauchen.

Hammerharter Melodic-Death/Thrash Metal aus Siegen. Pflicht für jeden Fan des Genres!

4.5 von 5 Pommesgabeln
4.5 von 5 Pommesgabeln

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Tracks “The Uncertain Light”:

01. The Burning Place 7:21
02. Break New Ground 5:37
03. Violet Red 4:24
04. Reflection 6:18
05. Sector F 3:48
06. Legion 4:43
07. State Of Agony 3:53
08. Confused Illusion 6:13
09. Hatefriend 5:15
10. The Uncertain Light 6:47
Gesamtdauer: 54:22 min

Bandphoto
“Act of Creation”


Jess | Vocals
Chris | Guitar
Casi | Guitar
Holger | Bass
Jan | Drums

Zur Homepage von “Act of Creation” – dort gibt´s auch das Album zu kaufen!

Photo by Peter Herzmoneit