Varg – „Zeichen“

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„Zeichen“

Varg – „Zeichen“

Band: Varg
Album: Zeichen
Genre: Pagan / Melodic-Death Metal
Label: Napalm Records
Release: 18.09.2020

„Varg“ ist schwedisch/altnorwegisch und bedeutet zu deutsch Wolf. Die Vargen aus Coburg im schönen Bayern haben uns ein neues Album beschert, welches auf den Namen „Zeichen“ hört. Für Garm und Morkai ist es der erste Langspieler mit Varg, da sie jetzt ca. ein Jahr zu den Wölfen gehören. Mit diesem Album will die Band zu ihren Wurzeln zurück und von dort aus wieder durchstarten. “Zeichen“ ist das siebte Album von Fenrir, Freki, Garm und Morkai und wird in verschiedenen Versionen erscheinen:

2-CD  Mediabook | 1-CD  Jewelcase | 1  LP  Gatefold  Black | 1  LP  gold/black  spotted  (Napalm  Shop  exclusive) | Wooden  Box  Set  (Napalm  shop  exclusive) und Digital.

Sänger Freki kommentierte das neue Werk aus dem Reich der Wikinger wie folgt:

„In der nordischen Mythologie reinigt die Erde sich selbst im Feuer um danach aus der Asche wieder aufzuerstehen. „Zeichen“ ist die Neugeburt von VARG. Gegründet auf unseren Pagan Metal Wurzeln haben wir lyrisch alles Moderne abgelegt und in gleichem Atemzug Gesang, Melodie und musikalische Härte auf eine ganz neue Ebene gehoben. Der Pfad den wir auf Zeichen beschreiten ist heidnisch, alt, roh, authentisch und ganz dem Wikingerkult, Runen und den alten Göttern gewidmet. Hörst du das Raunen? Die Runen sind erwacht!“

Hören wir Mal rein ob wir das Raunen vernehmen können, von dem Freki da spricht!

Meeresrauschen, Möwen, Augen zu! Doch dann wird losgeballert. Es geht wohl um das Kloster Lindisfarne, welches von den Nordmännern überfallen wurde und zeitgleich den Beginn der Wikingerzeit einläutete. Gleich danach ziehen wir unsern „Schildwall“ hoch! Der Titel erklärt das Lied, der Refrain ist eingängig und lädt zum lauten mitsingen ein. Zumindest ging es mir so. Im Anschluss erheben wir unsere Hörner „Auf die Götter“ und leisten einen Ehrgesang, mit einer Portion Pathos, auf die alten nordischen Götter! Raise your Horns, Brothers and Sisters!

„Rán“ ist das „Vorspiel“ für Track Nr. 6. Mit mystischem Beginn, schweren Trommeln und zarter Frauenstimme die Rán, Göttin der Meere „gehört“, läutet das Lied „Fara Til Ranâr“ ein. Jene Rán, die ihr Netz auswirft und zum Verhängnis der Seefahrer werden kann.

Blutig geht’s zur Sache, Augen zu und Kopfkino an. Nackenmuskulatur bereit machen und ab dafür, denn „Wildes Heer“ macht sich zum Angriff bereit, um mit Ohrenwurm-Refrain im Gedächtnis zu bleiben.

Die Schlacht tobt auf dem „Feld der Ehre“, Ymir wird’s freuen denn der Erzählung nach warfen die Brüder Odin, Wili und We den toten Ur-Riesen in den Abgrund zwischen Muspelheim und Niflheim und schufen aus ihm die Erde.

Über das unblutig gehaltene Mid-Tempo Lied „Wanderer“ kommen wir zu „Verräter“. Ich hab schon einige Lieder mit ähnlichem Inhalt gehört, aber dieses hebt sich ab in Sachen Lyrics. Du spürst die Ehrverletzung in der Stimme und dieses aufkommende Gefühl der Abneigung gegenüber des Verräters.

Flüsternd und mit leichter musikalischer Begleitung wird der Titeltrack „Zeichen“ eröffnet, bevor Freki seine Stimme erhebt und der Song Fahrt aufnimmt. „Zeichen“ war die erste Veröffentlichung und wurde zeitlich mit der Ankündigung des Albums uns Metalheads vorgestellt.

Sänger Freki über die  Single: „“Zeichen“ ist das Herzstück unseres neuen Albums, vielleicht sogar das Herzstück der „neuen“ VARG. Uns war es wichtig den Titel-Song als erstes zu veröffentlichen, weil er zusammen mit dem neuen Video musikalisch und visuell die Energie unseres neuen Werkes widerspiegelt und thematisch unsere Fans in die sagenumwobene Ära der Wikinger entführt. Folgt uns auf eine Reise zum Feuer in eurer eigenen Brust!“. Das kann man so unterschreiben!

Das Metal and Me Fazit:

Zum ersten Mal kam ich mit Varg in Berührung. Ich hab immer Mal wieder Werbung in diversen Magazinen gesehen, aber irgendwie kamen wir bayerischen Wölfe und ich nie zusammen. Bis jetzt. Auf Empfehlung hörte ich mir das neue Werk „Zeichen“ an. Die Geschichte rund um die Wikingerzeit und die nordische Mythologie interessiert mich sowieso, also muss das ja ein Album für mich sein.

Gleich zu Beginn werden meine Ohren komplett frei, denn „793“ pustet kräftig durch und legt mit Schildwall nach. Training für Nacken im Studio gespart. Nummern wie „Auf die Götter“ oder „Verräter“ mit ihren Hooks bleiben im Kopf. Die Riffs krachen aus den Boxen und der Bass ballert. Das was Sänger Freki verspricht bekommt man auch! Nicht mehr, nicht weniger.

Kompromissloser, martialischen Pagan- gepaart mit Melodic-Death Metal machen „Zeichen“ für mich zu einem guten Album mit einigen Nummern die auch Live garantiert ein Brett sind. Bleiben Varg bei diesem Stil, haben sie definitiv einen Fan mehr!

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Tracks „Zeichen“:


01. 793 4:15
02. Schildwall 3:31
03. Auf die Götter 3:53
04. Rán 1:05
05. Fara Til Ranâr 4:09
06. Wildes Heer 4:25
07. Feld der Ehre 3:56
08. Wanderer 3:01
09. Verräter 7:48
10. Zeichen 5:13

Freki |Vocals, Guitar
Fenrier | Drums
Garm | Rhythm Guitar
Morkai | Lead Guitar

Photo by Stefan Schuman