Lonewolf – “Division Hades”

Lonewolf - Division Hades
Cover
“Division Hades”

Lonewolf – “Division Hades”

Band: Lonewolf
Album: Division Hades
Genre: True Heavy Metal
Label: Massacre Records
Release: 25.09.2020

Lonewolf veröffentlichen ihr zehntes Studioalbum. Dieses kommt im 2-CD Digipack mit insgesamt 20 Tracks und einer Spieldauer von 93:16 Minuten. Dabei stellt CD 1 das neue Album „Division Hades“ und CD 2 eine Bonus-CD namens “Into The Past We Ride”, die alte Songs und Raritäten enthält, welche erneut von einem der besten LONEWOLF Line-ups eingespielt wurden. Nicht nur eingefleischte Fans werden an den alten Songs im neuen Gewand ihre Freude haben! Außerdem gibt es noch eine limitierte Vinyl LP mit einer Gesamtlänge von 50:18 Minuten und 10 Tracks.

Aufgenommen wurde „Division Hades“ von Xavier Sindt, gemischt und gemastert von Charles Greywolf im Studio Greywolf in Saarwellingen. Greywolf sollte euch ein Begriff sein, so ist er doch Mitglied der Band „Powerwolf“. Auch einige Gäste spielen auf dem Album mit. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten:

Backing Vocals: Yves Campion (Nightmare, Archon Angel)
Fabrice Emmanuelson (Rising Steel, Whisky Of Blood, Ellipsis)
Glenn “Ovulator” Syllath (Grand Bouc Noir, Helegion)
Damien “Norde Metalheart”
Keyboard: Jonathan Dagenais

Soviel zu den Fakten, kommen wir zum wesentlichen!

Bei “The Last Goodbye” geht es um den Tod eines geliebten Menschen. Es geht um die Abschiedname von der geliebten Mutter, aber auch, dass man weitermachen muss, selbst wenn das Leben hart und stürmisch wird. Ich bin ein wenig hin -und hergerissen. Auf der einen Seite spürt man deutlich Schmerz und Trauer. Auf der anderen Seite hat es mich beim hören schon mitgenommen und runtergezogen. Ich hätte mir einen anderen Song zum Auftakt gewünscht. Das ändert aber nichts an der Qualität des Liedes.

Gut das “Fallen Angel” mich mit High-Tempo und einprägsamen Lyrics da rausholt. “Division Hades”, der Titeltrack, ist textlich sehr gesellschaftskritisch ausgefallen und in dieser Zeit vielseitig auslegbar. Da darf sich jeder selbst seine Gedanken machen und seine Meinung bilden.

Manilla Shark ist ein Tribute von Lonewolf an “Mark Shelton” dessen Tod ein Schlag für die Szene war. Da “Manilla Road” stehts großen Einfluss auf Lonewolf hatte, war es der Band ein Bedürfnis hier ihren Tribut zu zollen.

Underground Warriors – Geiler Refrain zum mitsingen und headbangen! Hail Brothers and Sisters! Es folgt ein instrumentaler Track mit “To Hell and Back” der übergeht in “Alive” eine geile, schnelle Metalnummer die den Nacken schön beansprucht!

Über “Lackeyes of Fear” und “Silent Rage” kommen wir zum finalen zehnten Lied von “Division Hades”. “Drowned in Black” stellt auch gleichzeitig mein Favorit des Albums dar. Eine “schnelle Ballade” in der es erneut um Verlust und Orientierungslosigkeit geht.

Auszug aus den Lyrics:

“Somehow lost in a world I don’t know
I feel lost like a little child
I got to learn to live again
In a world that’s drowned in black”

So ging es wohl schon jedem von uns. Leider.

Das Metal and Me Fazit:

Wer auf soliden Heavy Metal steht, ist bei den französischen Metallern von “Lonewolf” richtig. “Division Hades” weiß Laune zu machen, ruft aber auch zum Nachdenken über Beziehungen und die Gesellschaft auf. Mir persönlich fehlt beim Gesang ein bisschen was. Das läuft nicht so ganz rund in meinen Ohren. Musikalisch hat die Scheibe alles was es braucht. Tempo, Riffs, satter Bass. Zusammen mit der CD auf der die zehn re-recorded Tracks sind ist “Division Hades” eine runde Sache.

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Tracks “Division Hades”:

01. The Last Goodbye
02. Fallen Angel
03. Division Hades
04. Manilla Shark
05. Underground Warriors
06. To Hell and Back (IntroMETAL)
07. Alive
08. Lackeyes of Fear
09. Silent Rage
10. Drowned in Black

Tracks „Into the past we Ride“:

01. The Fall (re-recorded)
02. Into the Battle we Ride (re-recorded)
03. The Dark Throne (re-recorded)
04. Towards the Light (re-recorded)
05. Forgotten Shadows (re-recorded)
06. The forgotten Valleys of Hades (re-recorded)
07. 1789 (re-recorded)
08. Witch Hunter (re-recorded)
09. Sorcery (re-recorded)
10. Erik the Red (re-recorded)

Bandphoto
“Lonewolf”

ALBUM LINE-UP
Jens Börner | Vocals & Guitars
Damien Capolongo | Guitars
Rikki Mannhard | Bass
Bubu Brunner | Drums

BONUS CD LINE-UP
Jens Börner | Vocals
Dryss Boulmédaïs | Guitars, Lead Guitar & Bass
Bubu Brunner | Drums

Photo Credit: Les Photos de’Alumine
Coverartwork von Péter Sallai / Mortpaintgraphics.