Primal Fear – “Metal Commando”

Primal Fear – “Metal Commando”

Band: Primal Fear
Album: Metal Commando
Genre: Power Metal
Label: Nuclear Blast
Release: 24.07.2020

Sie sind zurück. Zurück bei #Nuclear #Blast, dort wo Ende des 20. Jahrhunderts alles begonnen hatte. Meine erste Berührung mit der #Band war, als ein ehemaliger Stammgast im Café meiner Eltern mir die, leider leere, Metallhülle des Debütalbums „#Primal #Fear“ schenkte. Diese wurden in meiner Heimatstadt hergestellt. Jetzt, über 20 Jahre und 12 Alben später, sprechen wir über das 13. Album das da heißt: „Metal Commando“!

Das Album umfasst elf Tracks und dauert insgesamt fast 57 Minuten. Es gibt „#Metal #Commando“ in vielen verschiedenen Varianten, besonders die Vinyl-Versionen haben es mir angetan. Ob die neue Platte ihrem Namen gerecht werden kann, werde ich nachfolgend erzählen.

Ich fütterte also meinen #Plattenspieler mit „Metal Commando“. Mit „I am Alive“ kommt die zweite Auskopplung vor Erscheinen des Albums und heute, wie auch vor Wochen, wird man vom teutonischen Wirbelsturm aufgesogen den „I am Alive“ entfacht. Der erste Track ist ein großartiger Auftakt in die kommende Stunde.

Die Wucht des ersten Lieds geht nahtlos über als die zweite Auskopplung „Along came the Devil“ die Boxen zum Erzittern bringen. 4:21 Minuten pure Energie, die auch den Teufel von den Hufen hauen würde!

#Track Nummer Drei ist ein bisschen langsamer, aber wer dachte es gäbe Zeit zum kurzen Luft holen, der ist auf dem Irrweg. Zudem lädt der Refrain zum Mitsingen ein und ist eine typische Primal Fear Nummer!

Mit „Hear Me Calling“ gibt es eine schnellere #Ballade, die mich in ihren Bann gezogen hatte. Man hört und spürt die #Sehnsucht in diesem Lied so intensiv, dass eine besondere #Stimmung während des Hörens entsteht. Zumindest ging das mir so. Doch kurz nach der letzten Note kam „The Lost & The Forgotten“ und riss mich aus sämtlichen Gedanken. Erneut wurde ich am Kragen gepackt und durchgeschüttelt auch „My Name Is Fear“ ist nicht minder schnell und knackig. Das wissen seit heute auch die Nachbarn!

Bei „I will be Gone“ hört man viel Herz und die „weiche Seite“ der Power-Metal #Bastion kommt zum Vorschein. Ich gerate erneut ins Nachdenken nur um von T. Naumann A. Beyrodt und M. Karlsson, M. Ehré sowie M. Sinner und R. Scheepers mit „Raise your Fist“ aus sämtlicher Melancholie geholt zu werden.
Bevor ich das Finale erreiche bekam ich mit „Howl of the Banshee“ noch einen #Ohrwurm verpasst und ein druckvolles „Afterlife“ kam hinterhergeschossen.

Das große, über 13 (!) Minuten lange Finale ist zeitgleich der längste Track, den die Band aus dem schönen #Schwabenland je veröffentlicht hat. Langsam beginnend und dann in Fahrt kommend geriet ich nicht eine Sekunde lang in Versuchung mich etwas anderem zu widmen als „Infinity“, so gefesselt war und bin ich noch immer. Ich möchte aber auch nicht zuviel spoilern.

Das “Metal and Me” Fazit:

Sobald die letzte Note von „Metal Commando“ gespielt war und meine Boxen die verdiente Pause bekamen, atmete ich tief durch, denn dieses Album macht genau das, was sein Name verspricht. Primal Fear übernimmt mit Sekunde eins das „Metal Commando“ und lässt auch lange nach dem anhören nicht davon ab. Deutscher Power-Metal vom feinsten der die Ohren durchpustet. Für Fans ist der Releasetag eh schon wie Weihnachten und Ostern zusammen, aber auch für Nicht-Fans ist „Metal Commando“ absolut zu empfehlen!

Tracklist:
1. I am Alive 4:34
2. Along Came The Devil 4:21
3. Halo 4:19
4. Hear Me Calling 4:39
5. The Lost & The Forgotten 4:08
6. My Name Is Fear 4:04
7. I Will Be Gone 4:26
8. Raise Your Fists 3:52
9. Howl Of The Banshee 4:54
10. Afterlife 4:29
11. Infinity 13:12

Ralf Scheepers | Gesang
Tom Naumann | Gitarre
Alex Beyrodt | Gitarre
Magnus Karlsson | Gitarre
Michael Ehré | Schlagzeug
Mat Sinner | Bass, Gesang

Photo credit: Heilemania
*Pics by Heiko Roith

Cover
Metal Commando